November 2014 bis Januar 2015
Künstlerresidenz in Bangalore, Indien
Gemeinsam mit Christiane Kühl Stipendiat beim bangaloREsidency 2014-Programm des Goethe Instituts

Juli 2014
Einladung zum 9. Festival Politik im Freien Theater

„Anonymus P“ am 22. und 23. November 2014 in Freiburg

24.3. 2014
Auszeichnung: Friedrich-Luft-Preis für „For the Disconnected Child“

Die Inszenierung  des Regisseurs Falk Richter wird mit dem Friedrich-Luft-Preis ausgezeichnet. Der von der Berliner Morgenpost verliehene Preis ist mit 7500 Euro dotiert und wird jährlich an die „beste Berliner und Potsdamer Aufführung“ verliehen.
Richters Inszenierung wird von der Jury als ein „beeindruckendes Kaleidoskop, eine virtuose Verschmelzung verschiedener Genres“ gelobt. Der Jury gehörten Luzia Braun (ZDF Aspekte), Ernst Elitz (Deutschlandradio), Lucy Fricke, Martina Gedeck, Claudia Wiedemer sowie Matthias Wulff (Morgenpost) an.
„For the Disconnected Child“: Kompositionen von Malte Beckenbach, Achim Bornhoeft, Oliver Frick, Helgi Hrafn Jónsson, Jan Kopp, Jörg Mainka, Oliver Prechtl; Text, Regie, Choreographie: Falk Richter, Dirigent: Wolfram-Maria Märtig, Bühne: Katrin Hoffmann, Kostüme: Daniela Selig, Video: Chris Kondek.

3.2. 2014
Einladung zum Theatertreffen 2014

Als eine von zehn bemerkenswertesten Inszenierungen ist Situation Rooms, ein Multi-Player-Video-Stück von Rimini Protokoll (Haug/Kaegi/Wetzel), Raum Dominic Huber, Video: Chris Kondek,  zum Theatertreffen 2014 eingeladen worden.

Wie lässt sich im Theater vom Krieg erzählen? Nicht von den fernen Kriegen um Troja, sondern von denen heute? Rimini Protokoll gehen einen völlig neuen Weg: Sie schicken ihre Zuschauer durch einen verschachtelten Parcours, der fast so komplex ist wie die Zusammenhänge des internationalen Waffengeschäfts. Die Welt schrumpft, nicht virtuell, sondern ganz real: Die Fachmesse für Sicherheitstechnik in Dubai liegt nur eine Tür entfernt vom Lazarett-Zelt der „Ärzte ohne Grenzen“ in Sierra Leone. Der Zuschauer wird, ganz wie ein Pilot im modernen Krieg, durch das Labyrinth ferngesteuert, mit Hilfe eines Tablets, das er in der Hand hält. Als sei man der Egoshooter in einem Videospiel, nimmt man die Perspektive des Erzählers auf dem Bildschirm ein. Nur: Die Perspektive wechselt. Vom Waffenlobbyisten zum Friedensaktivisten, vom syrischen Flüchtling zum israelischen Soldaten, vom Täter zum Opfer. Immer wieder trifft man dabei auf andere Menschen in diesem System, die ihrer eigenen Logik folgen. „Situation Rooms“ macht erfahrbar, was sonst abstrakt bleibt: Jeder Krieg ist heute eingebunden in die globale Ökonomie.
Die Uraufführung war am 23. August 2013 auf der Ruhrtriennale in Bochum.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: